Nachdem in den vergangenen Jahren an einigen Stellen in Balg, Oos, Sandweier, Weitenung, Steinbach und Neuweier der Befall von einzelnen Eichen mit Raupen des Eichenprozessionsspinners festgestellt wurde, führt das städtische Gartenamt auch in diesem Jahr wieder eine vorbeugende Bekämpfung der Larven des Eichenprozessionsspinners im Frühstadium durch.
Die Maßnahme erfolgt voraussichtlich am Donnerstag, den 3. Mai. Neben dem bislang vom Gartenamt angewendeten Absaugen der Prozessionsspinnernester, bewirkt das vorbeugende Spritzen mit einem biologischen, für den Menschen vollkommen unbedenklichen Präparat, dass ein Vermehren der Prozessionsspinner bereits im frühen Larvenstadium verhindert wird.
Der Eichenprozessionsspinner ist ein Falter, der bedingt durch den Klimawandel in den letzten Jahren nach Baden-Württemberg eingewandert und nahezu ausschließlich an Eichen an sonnigen und warmen Standorten anzutreffen ist. In den Entwicklungsstadien von der Larve zur Raupe bildet die Larve des Eichenprozessionsspinners Brennhaare, deren Kontakt beim Menschen Juckreiz und allergische Reaktionen auslösen kann.
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