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Der SPD-Stadtverband begrüßt die Initiative der Kultusministerin Warminski-Leitheusser (SPD) zur Einführung eines neunjährigen Zugs an ausgewählten allgemeinbildenden Gymnasien. Damit wird Eltern und Schülern von der grün-roten Regierung die Wahlfreiheit wiedergegeben, die ihnen unter der CDU-geführten Regierung genommen worden war.
Die SPD fordert die Stadt Baden-Baden ausdrücklich auf, sich mit zumindest einem allgemeinbildenden Gymnasium als Modellschule zu bewerben. „Bei den vielen Gymnasien in Baden-Baden ist es geradezu die Pflicht der Stadt, im allgemeinbildenden Bereich Eltern und Schülern einen neunjährigen Zug anzubieten“, so die bildungspolitische Sprecherin des SPD-Stadtverbandes Dr. Petra Feld. „Wir unterschätzen nicht, dass durch die Wiedereinführung eines neunjährigen Zugs viel Arbeit auf die Lehrerkollegien und Schulleitungen zukommt,“ so Feld.
Der SPD-Stadtverband ist aber überzeugt, dass ein erweitertes Gymnasialangebot, das im beruflichen Bereich schon durch das neue dreijährige Wirtschaftsgymnasium an der Robert-Schuman-Schule besteht, auch im allgemeinbildenden Bereich die Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit fördert und den Schülern ermöglicht, Lebenschancen zu realisieren. Die SPD fordert die Stadt auf, ihrer Verantwortung nachzukommen und für die Eltern und Schülern das bestmögliche Bildungsangebot bereitzustellen.
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