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  Freizeit | Kultur | Philharmonische Parknacht

Philharmonische Parknacht macht die Lichtentaler Allee zur Festivalmeile - alle vier Museen erstmals als Mitveranstalter

Bereits am späten nachmittag waren nahezu alle Plätze in der Lichtentaler Allee besetzt. Direkt am Eingang in Baden-Badens historische Prachtparkanlage war eine Bühne aufgebaut worden. Die Allee war bereit für die fünfte Philharmonische Parknacht. Im Umkreis von dreihundert Metern machte sich bei Jung und Alt auch auf Picknickdecken Festivalstimmung breit. Philharmonie und die beiden Solisten Dominik Wortig und Natalie Karl begeistern mit Operettenmelodien.

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Baden-Baden –

Die einzigartige, romantische Atmosphäre hat in der Lichtentaler Allee mit Einbruch der Dämmerung ihre Steigerung gefunden, viele hundert Scheinwerfer sorgten für farbige Akzente und umrahmten den Freiluftkonzertsaal mit buntem Licht. Selbst auf den Gehwegen beiderseits der Parkanlage drängten sich die Besucher, um einen Blick auf die Bühne werfen zu können. Nach der italienischen und spanischen Nacht sowie dem Ausflug in die deutsche Romantik vor zwei Jahren entführte die Baden-Badener Philharmonie mit Chefdirigent Pavel Baleff das Publikum am vergangenen Samstag in die Welt der Operette.

Freiluftkonzerte verlangen von den Solisten mehr Kraft und Ausdauer, wir haben die Sopranistin Natalie Karl kurz vor ihrem Auftritt getroffen. Sie war bereits zum zweiten Mal nach 2010 auf der Bühne in der Lichtentaler Allee. Tenor Dominik Dortig begeisterte mit sauberer und kraftvoller Stimme selbst unter freiem Himmel. "man muss da mit Leib und Seele dabeisein!" sagt Natalie Karl.

Die Philharmonische Parknacht ist ein Geschenk für Bürger und Besucher von Baden-Baden. Auch in diesem Jahr dürften wieder bis zu zehntausend Menschen entlang Baden-Badens Kulturmeile unterwegs gewesen sein. Baden-Baden Events Geschäftsführerin Brigitte Goertz-Meissner spricht von einer beispiellosen Erfolgsgeschichte. 2007 habe man mit der ersten Philharmonischen Parknacht und nahezu ohne Werbung begonnen, schon damals waren 2.000-3.000 Besucher gekommen.

Zum ersten mal offiziell waren die vier Museen entlang der Allee (Museum LA8, Staatliche Kunsthalle, Museum Frieder Burda und das Stadtmuseum im Alleehaus) in diesem Jahr mit im Boot der Veranstalter. Mehrere Monate Vorbereitung und fast hundertfünfzig Helfer am Abend machten die Philharmonische Parknacht in ihrer fünften Ausgabe wieder zu einem Solitaire in Baden-Badens Veranstaltungskalender. Gartenamtsleiter Markus Brunsing spricht von einem großen Aufwand: "aber wenn man die Besucher sieht, ich glaube es lohnt sich auch!"

Das einzigartige Erscheinungsbild von Baden-Badens grünem Salon bleibt geschützt, die Philharmonische Parknacht ist und bleibt eine große Ausnahme, das wurde am Rand der Veranstaltung mehrfach betont. Freuen wir uns also auf 2013.

  

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