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  Umwelt | Umweltschutz | Person

Naturschutz im Landkreis Rastatt: Ära Christiane Brockhaus endet – Sascha Koslowski Nachfolger

Mit der Biologin Christiane Brockhaus tritt zum Jahresende eine verdiente Naturschutzfachkraft des Landratsamtes Rastatt in den Ruhestand.

Stabwechsel im Naturschutz: Sascha Koslowski folgt auf Christiane Brockhaus

  Landratsamt Rastatt, Ellen Grünvogel

Rastatt –

Zu Beginn ihrer Laufbahn im Jahre 1985 war Brockhaus in diesem Bereich alleine für den gesamten Landkreis zuständig. Wie sehr der Stellenwert des Naturschutzes in der Behörde seit damals an Bedeutung gewonnen habe, zeige sich am Zuwachs vieler neuer Aufgaben, der auch mit weiterer personeller Unterstützung einhergegangen sei, betonte der zuständige Dezernent und Erste Landesbeamte Dr. Jörg Peter anlässlich der „Amtsübergabe“ an Brockhaus-Nachfolger Sascha Koslowski.

Das inhaltlich umfangreiche Aufgabengebiet von Brockhaus war geprägt durch eine enge Zusammenarbeit im Team, mit den Naturschutzbeauftragten und Naturschutzwarten sowie anderen Fachressorts, Behörden und Verbänden. Die gebürtige Lübeckerin, der Baden zur zweiten Heimat geworden ist, konnte aufgrund ihrer großen Erfahrung und ihres umsichtigen Stils viel für den Naturschutz im Landkreis erreichen. Mit ihren fachlichen Einschätzungen erwarb sie sich große Anerkennung. Die Expertin verstand es in vorbildlicher Weise, jedem die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt zu erklären und dafür zu begeistern. Wie sehr sie „die Sprache der Natur“ beherrscht, zeigt sich unter anderem darin, dass sie alle heimischen Vogelarten anhand ihrer Stimmen erkennt. Die „Biologin mit Herz“, für die ihr Beruf immer auch Berufung war, pflegte bei ihrer Arbeit den direkten Kontakt vor Ort, insbesondere zu Bürgern und Vereinen. Auch verfügte sie über ausgezeichnete Ortskenntnisse. Besonders am Herzen lagen ihr die Belange der Landwirtschaft. Sie hatte stets ein offenes Ohr für diesen Berufsstand und konnte so auch Verständnis für die Anliegen des Naturschutzes wecken.

Mit dem aus der Niederlausitz in Brandenburg stammenden Sascha Koslowski tritt zum Jahresbeginn ein Diplom-Geoökologe die Nachfolge von Brockhaus im Amt für Baurecht und Naturschutz an. Er wurde aus über 300 Bewerbungen, die europaweit eingegangen waren, ausgewählt. Koslowski, der an der Universität Leipzig studiert hat, bringt über sein umfassendes Know-how in der Umweltplanung hinaus breites Fachwissen über Fledermäuse, Reptilien und Amphibien mit. Dafür und für die Jugendarbeit im Naturschutz engagiert er sich auch in der ehrenamtlichen Vereinsarbeit an seinem Wohnort im Landkreis Karlsruhe.

  

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