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10-jährige Jubiläum der Partnerschaft zwischen den beiden Kurstädten
vorne von l.n.r.: Dolmetscherin, OB Wolfgang Gerstner und (redend) Jaltas OB Sergej Brajko
Stadt Baden-Baden
Einen herzlichen Empfang bereitete im Rathaus von Jalta Oberbürgermeister Sergej Brajko samt Verwaltung und Gemeinderäten Gästen aus Baden-Baden. Anlass war das 10-jährige Jubiläum der Partnerschaft zwischen den beiden Kurstädten.
Oberbürgermeister Wolfgang Gerstner ließ es sich nicht nehmen die Badener Delegation persönlich anzuführen. Sergej Brajko hob in seiner Rede die freundschaftlichen Beziehungen des Richard Wagner Gymnasiums mit dem Tschechow Gymnasium, sowie zahlreiche weitere Verbindungen auf kultureller Ebene hervor. Einen ganz besonderen Dank sprach Brajko an Altstadtrat Gerhard Ell aus. Wie kein anderer habe Ell die Partnerschaft mit ständig neuen Ideen belebt. Gerhard Ell erfreue sich bei den Bürgern von Jalta größter Beliebtheit. Seiner Initiative sei ein breites Spektrum humanitärer Hilfe im Waisenhaus, im Krankenhaus und vielen anderen Einrichtungen zu verdanken. Gerhard Ell nahm am Empfang mit den Teilnehmern der Bürgerreise des Partnerschaftsvereins teil.
OB Gerstner betonte in seiner Rede, Baden-Baden sei stolz Jalta zum Partner zu haben. Beide Städte hätten in der deutsch-russischen Geschichte große Bedeutung. Gerstner bedankte sich bei den Gastgebern mit einigen Flaschen Wein aus seinem eigenen Weinberg in Neuweier. Olga Vaganova, Luba Gribkova und Irina Zhualyova bedachte er mit Blumensträußen: Sie hätten sich jederzeit als tatkräftige Motoren der Partnerschaft gezeigt und seien als Dolmetscherinnen und Vermittlerinnen ein wichtiges Bindeglied.
Jaltas früherer Bürgermeister Ussatschow ging auf die Vorgeschichte der Städtepartnerschaft ein. Schon im Jahre 1986, also zu Zeiten der Sowjetunion, habe er zusammen mit Olaf Feldmann und dem Diplomaten Ivan Khabiuk über eine Städtepartnerschaft gesprochen und diese in jahrelangen, zähen Verhandlungen mit der jeweiligen Stadtverwaltung durchgesetzt. Es sei ein außerordentlicher Glücksfall gewesen, dass Gerhard Ell die Arbeit Feldmanns auf seine Weise fortgesetzt habe.
Zum Abschluss des Festaktes bedankte sich OB Sergej Brajko bei Amtskollegen Gerstner und Altstadtrat Ell mit anerkennenden Dankurkunden und je einem Ölgemälde aus der landschaftlich sehr ansprechenden Umgebung Jaltas.
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