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Betriebsleiter und Werkstattmeister der Bergbahn reisen in die Schweiz zur Kontrolle

Zwei Mitarbeiter der Schweizer Firma Garaventa informieren Ralph Geiger und Michael Schindler von der BBL über die Fortschritte der Überholungsarbeiten an beiden Wagen der Merkur-Bergbahn
Pressestelle Baden-Baden
Michael Schindler, Betriebsleiter der Merkur-Bergbahn, reiste zusammen mit Werkstattmeister Ralph Geiger in die Schweiz, um sich vom Arbeitsfortschritt an beiden Bergbahnwagen zu überzeugen.
Seit dem Transport der Bergbahnwagen Anfang Januar in die Schweiz haben Techniker bereits viele Teile überprüft, gewartet und je nach Zustand auch durch Neuteile ersetzt. So wurde bereits die gesamte Wagenhydraulik erneuert und teils neue Fahrwerkskomponenten verbaut. Sicherheit wird im Verlauf der Sanierungsarbeiten groß geschrieben.
„Unser Besuch“, berichtet Michael Schindler, „bezweckte die Kontrolle und Inaugenscheinnahme des Baufortschritts und letzter Terminabsprachen für den geplanten Rücktransport. Nach teilweiser Entfernung des Unterbodenschutzes waren bislang nicht eingeplante Konservierungsarbeiten am Unterboden beider Wagen vorzunehmen. Hier galt es, einen Kompromiss zu finden, inwieweit eine sinnvolle Teilsanierung der doch alternden Bergbahnwagen aus dem Jahr 1979 angebracht ist.“
Tatsächlich, so Schindler weiter, hätten die Schweizer sicherheitsrelevante Bauteile, wie Fahrwerk und Seilbefestigung, soweit einer Werksrevision unterzogen, dass der Unterschied zwischen alt und neu für den Laien nicht mehr zu erkennen sei. Für den Fahrgast selbst lägen wesentliche Teile wie Fahrwerk, Seilpoller und neue Wagenhydraulik im Verborgenen und seien nicht sichtbar. Dafür spreche aber das beruhigende Gefühl, dass alles für die Sicherheit getan werde, um dem heutigen Stand der Technik gerecht zu werden.
Vorgesehen ist, dass die Bergbahnwagen am Montag, 7. März, zum Rücktransport verladen und am Dienstag, 8. März, an der Talstation wieder aufgegleist werden. Es folgen Montage- und Einstellarbeiten verbunden mit mechanischen und elektrischen Bremsproben. Hinzu kommt der Aufbau des ebenfalls sanierten Antriebsmotors, eine elektrische und hydraulische Jahresrevision und zum Abschluss die Jahresabnahme durch die Aufsichtsbehörde. Für Freitag, 1. April, ist die Wiederinbetriebnahme der Merkur-Bergbahn vorgesehen. Am selben Tag eröffnet auf dem fast 700 Meter hohen Baden-Badener Hausberg das Merkurstüble.
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