Verwaltung bittet, kein Wasser zu entnehmen

Wegen den geringen Niederschläge in den vergangenen Wochen haben die Gewässer zur Zeit sehr niedrige Wasserstände
Pressestelle Baden-Baden
Das Entnehmen von Wasser in größeren Mengen, beispielsweise mit elektrischen Pumpen oder Fasswagen aus Seen, Bächen und Quellfassungen ohne Genehmigung ist nicht zulässig. Wie das Fachgebiet Umwelt- und Gewerbeaufsicht informiert, ist die Wasserentnahme lediglich im Falle von Kleinmengen, zum Beispiel mit der Gießkanne erlaubt. Allerdings wird darum gebeten, die Wasserentnahme so gering wie möglich zu halten.
Leider wird immer wieder beobachtet, dass speziell mit Pumpen oft stundenlang Wasser aus Bächen entnommen oder an Quellfassungen ganze Fasswagen gefüllt werden. Dies ist aus wasserrechtlicher Sicht ausdrücklich nicht erlaubt. Wer dabei entdeckt wird, muss gegebenenfalls mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.
Die Gründe für das Entnahmeverbot von Wasser liegen laut Stadtpressesprecher Roland Seiter auf der Hand: „Fische und andere Lebewesen in Gewässern brauchen das flüssige Nass einfach zum Überleben. Bei extrem niedrigen Wasserständen können zusätzliche Wasserentnahmen, insbesondere in den Sommermonaten, zu einer dramatischen Verschlechterung der Lebensbedingungen für die Tiere und Pflanzen in und an Gewässern führen. Wegen den geringen Niederschläge in den vergangenen Wochen haben die Gewässer zur Zeit sehr niedrige Wasserstände. Kurze und intensive Gewitterschauer können die Lage momentan nicht spürbar verbessern. Falls die Wasserstände weiter fallen und so eine Gefährdung des Lebens in den Gewässern besteht, müssen und werden behördlicherseits sämtliche Entnahmen, das heißt auch die von Kleinmengen, untersagt. Die Stadtpressestelle wird darüber rechtzeitig informieren.“
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