Man kennt die Graffiti meist von Schallschützwänden oder sonstigen, großen öffentlichen Mauern. Zumeist illegal verewigen sich die Graffiti-Sprüher mit eigenen Schriftzügen oder auch mal komplexen Gemälden auf Betonwänden. Selten werden diese bewundert, meist eher verfolgt, da es sicht in fast allen Fällen um schlichte Sachbeschädigung handelt.
Eine legale Nische schafft seit zwei Jahren die Jugend-Begegnungsstätte Baden-Baden in der Stephanienstraße. Hier wurden drei doppelseitige Betonwände aufgestellt, die an regelmäßig stattfindenden Aktionen und unter Anleitung von JuBe-Pädagogen besprüht werden können.
Hier lernen die jungen Künstler nicht nur Technik und Gefühl für Farben und Motive, sondern erfahren im Gespräch mit den Betreuern, dass die "Verschönerung" von öffentlichen Flächen mit wasserunlöslichen Sprühfarben im günstigsten Fall mit einer Geldstrafe geahndet wird...
Wir waren bei der letzten Graffiti-Aktion im Garten der JuBe dabei.
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