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Rolf Buttkus' Entwurf könnte Baden-Badens Messeproblem lösen
Das Baden-Badener Kongresshaus platzt aus allen Nähten. Nicht nur aktuell zur Medizinischen Woche werden Ausstellungsflächen knapp. Internationale Messeveranstalter verlangen größere und flexiblere Anbieter. Jetzt wurden die Preisträger eines Architektenwettbewerbes vorgestellt. Mit einem 500 Quadratmeter großen Anbau will das Kongresshaus Baden-Baden wieder zur Spitze der Messestandorte in Deutschland aufschließen.
Vom Siegerentwurf liegen bislang nur Grundrißzeichnungen vor. Ausschlag gebend für den 1. Platz war aber die erkennbar unauffällige Integration in den bereits vor 25 Jahren erfolgten ersten Anbau von Architekt Prof. Rossmann und den damit erreichten Erhalt von Tageslicht bis ins Untergeschoß.
Geplant wurde der jetzt ausgezeichnete Entwurf von den Baden-Badener Architekten Rolf Buttkus und Michael Erforth. Der Juryentscheid setzt sich aus ästhetischen wie auch praktischen Erwägungen zusammen. So galt es, den sich verändernden Anforderungen der Messeveranstalter gerecht zu werden. Große und flexibel teilbare Flächen sind heute gefragt.
Bei der Planung galt es strenge Vorgaben einzuhalten. Richtlinien von Gartengestaltung und Denkmalschutz waren zu beachten. Das Kongresshaus liegt mitten in der Stadt direkt an der Lichtentaler Allee. Dieser Standortvorteil sollte durch einen Erweiterungsbau nicht geschwächt werden.
Die endgültige Entscheidung über die Auswahl des Entwurfes und den Baubeginn der Kongresshauserweiterung wird der Baden-Badener Gemeinderat fällen.
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