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Heimische Holzverarbeiter sind gegen den Plan der Landesregierung, den Nordschwarzwald zu einem Nationalpark zu erklären
Baden-Württemberg hat mit 39 Prozent seiner Fläche den meisten Waldanteil aller Bundesländer.14.000 km2 sind Lebensraum, Erholungsgebiet, Klimaregulierer und Versteck für Artenvielfalt von Flora und Fauna. Die Grün-rote Landesregierung will den Nordschwarzwald in einen Nationalpark umwandeln. Für die heimische Holzindustrie bedeutet dies den Wegfall des Rohstofflieferanten.
über Jahrhunderte hat sich die regionale Holzwirtschaft ein Versorgungsnetz vor der eigenen Haustür aufgebaut und ist damit schon aus eigenem Interesse heraus Natur- und Umweltschützer. Landwirtschaftsminister Bonde kündigte an, vor einer Entscheidung ob Nationalpark Nordschwarzwald oder nicht ALLE Verbände anhören zu wollen. Die Holzverarbeiter sehen besorgt in die wirtschaftliche Zukunft. Der Landtagsabgeordnete Tobias Wald besuchte am Wochenende zwei Sägewerke in Lichtenau und hier in Vimbuch, um sich von deren Sorgen vor Ort ein eigenes Bild machen zu können.
Die Holzindustrie sieht die Pläne des Grünen-Ministers unterdessen als reinen Aktionismus. Eine funktionierende nachhaltige und Natur erhaltende Holzwirtschaft brauche kein Prädikat Nationalpark.
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