Info-Abend der Stadtwerke: Strandbad Sandweier wird "Badestelle" - Baden auf eigene Gefahr

Zu einer öffentlichen Informations-Veranstaltung zur Badestelle in Sandweier laden die Stadtwerke am Dienstag, 29. Mai, 17.30 Uhr, in die Aula der Grundschule Sandweier ein. Oberbürgermeister Wolfgang Gerstner und Erster Bürgermeister Werner Hirth nehmen am Termin teil.

Stadtwerke-Geschäftsführer Rainer Pahl informiert über die Gründe, das bisherige Strandbad in eine Badestelle umzuwandeln, die im Wesentlichen wie folgt sind: Die DLRG teilte den Stadtwerken mit, künftig den Strandbad-Wachdienst an Samstagen wegen der personell engen Situation nicht mehr übernehmen zu können. In diesem Zusammenhang gaben die Stadtwerke ein Gutachten der „Deutschen Gesellschaft für das Badewesen e.V.“ in Auftrag.

Die Gutachter kommen zum Ergebnis, dass eine Badeaufsicht mit nur einer Person nur bis etwa 100 Badegästen akzeptabel ist. Darüber hinaus ist eine zweite Wasseraufsicht notwendig. Ebenso muss sich bei der Nutzung der Badeinsel eine Badeaufsicht auf dieser befinden. Die Fachleute machen darauf aufmerksam, dass wegen der Wassertiefe in Notfällen eine Rettung nur mit Tauchern möglich und auch bei Anwesenheit mehrerer Aufsichtspersonen ein erhöhtes Haftungsrisiko für den Betreiber besteht.

Als Variante zum Betrieb des Bades wird die Ausweisung des Badesees als Badestelle empfohlen. Bei einer Badestelle wird kein Eintritt erhoben und Baden erfolgt auf eigene Gefahr. Eine entsprechende Beschilderung ist anzubringen und die Hausordnung anzupassen. Gleichzeitig empfehlen die Fachleute eine freiwillige Badeaufsicht bei hoher Frequentierung der Badestelle.

Aus haftungsrechtlichen Gründen und zum Schutz der Mitarbeiter wollen die Stadtwerke den Badestrand als Badestelle ausweisen. Folgerichtig wurde die Badeinsel eingezogen. Am allgemeinen Betrieb des gesamten Badeareals nehmen die Stadtwerke keine Änderungen vor. Die Öffnungs- und Schließzeiten bleiben bestehen, die Einhaltung der Hausordnung wird gewährleistet. Zusätzlich versieht unter der Woche und an Samstagen eine Badeaufsicht in der Zeit von 13 Uhr bis 19 Uhr ihren Dienst und an Sonn- und Feiertagen die DLRG von 10 Uhr bis 20 Uhr. Dennoch gilt: Baden auf eigene Gefahr.

Quelle: Pressestelle Baden-Baden, Roland Seiter

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