Aquae 2011 - Lob aus dem Rathaus für die 44. Ausgabe zur Stadtgeschichte Baden-Baden

Viel Zeit genommen hat sich Oberbürgermeister Wolfgang Gerstner für den Arbeitskreis für Stadtgeschichte: Joachim O. Engert und Hans Harald Steinmetz stellten Gerstner das neue Aquae 2011 im Rathaus vor. Die inzwischen 44. Ausgabe kostet im Buchhandel 16 Euro und bietet 168 informative Seiten zur Baden-Badener Stadtgeschichte.

von links nach rechts: Joachim O. Engert, erster Vorsitzender des Arbeitskreises für Stadtgeschichte, Oberbürgermeister Wolfgang Gerstner und Vorstandsmitglied Hans Harald Steinmetz.

Quelle: Pressestelle Baden-Baden, Roland Seiter

So gibt es einen Beitrag über die Baden-Badener Trachten von Gerhard Schmauder, der historische Zeichnungen auswertete. Vom gleichen Autor folgt ein Bericht über „Das Entstehen und Wirken der Trachtengruppe Alt Baden-Badener Bürger“. Über die Lazarettstadt in drei Kriegen verfasste Rolf Rößler eine Chronik. Und Rainer Haehling von Lanzenauer schrieb über die Verbindung des Dichters Reinhold Schneider zum Kloster Lichtental. In einem weiteren Beitrag berichtet er über Fee Schlapper, die Meisterin der Fotografie.

Jutta Bergengruen befasst sich mit der Spielsucht russischer Schriftsteller in Baden-Baden. Und Peter Kohlbecker berichtet über den Architekt Friedrich Weinbrenner und seine Arbeiten in der Bäder- und Kurstadt. Diethard Schlegel schlägt mit seinem Bericht über die erste Unternehmerin und Spekulantin Franziska Zimmer im ersten Bauboom Baden-Badens eine neue Seite der Stadtgeschichte auf. Darauf folgt eine Zusammenstellung aller Bürgermeister und Oberbürgermeister Baden-Badens, beginnend in Jahr 1545. Interessant ist auch eine Auflistung von über 100 früher gebräuchlichen Begriffen und Bezeichnungen, die heute praktisch ausgestorben sind. So stand das Wort Gasier (sprich: Gasje) als Berufsbezeichnung für den Mann, der die Gaslaternen anzündete. Der Kärcher war der Fuhrmann, die Bouquetière die Blumenverkäuferin und der Zeddelträger der Zeitungsausträger.

Oberbürgermeister Wolfgang Gerstner bedankte sich beim Arbeitskreis für Stadtgeschichte für dessen großes Engagement. Es sei wichtig, so der OB, die Stadtgeschichte öffentlich zu machen und damit Jahr für Jahr einem interessierten Publikum außergewöhnliche Details aus dem Baden-Baden der früheren Jahrhunderte zu bieten.

Quelle: Pressestelle Baden-Baden

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