Europäischer Hof: Bauantrag für umfangreiche Modernisierung genehmigt

Von links: Peter W. Kruse, Oberbürgermeisterin Margret Mergen, Martin Buchli-Caspar und Erster Bürgermeister Werner Hirth.

Quelle: Pressestelle Baden-Baden

Das Baden-Badener Rathaus hat den im Juli letzten Jahres gestellten Bauantrag des Eigentümers des Europäischen Hofes, die Europäischer Hof Kaiserallee Immobilien 1+2 GmbH & Co.KG, für die umfassenden Abbruch-, Neubau-, Umbau- sowie Modernisierungsmaßnahmen genehmigt.

Die offizielle Genehmigung wurde im Rahmen eines Vor-Ort-Termins von Oberbürgermeisterin Margret Mergen und Erstem Bürgermeister Werner Hirth an den Bauherren und Eigentümervertreter, Martin Buchli-Caspar, Geschäftsführer des Immobilienfonds, sowie Peter W. Kruse, Inhaber des gleichnamigen Architektenbüros aus Baden-Baden, übergeben.

„Der heutige Tag ist für unser Projekt ein wichtiger Meilenstein. Wir freuen uns sehr, dass die Baubehörden der Stadt unseren Antrag ohne nennenswerte Einschränkungen bewilligt haben und danken allen, die durch ihre zügige und sehr konstruktive Mitarbeit für die Genehmigung unseres Antrags sorgten“, so Martin Buchli.

Damit kann bereits planmäßig im Februar 2016 mit den Abbrucharbeiten des Luisenflügels begonnen werden. Im Juni, so die Projekt-Planung, könnte dann auch der Startschuss für die Rohbau-Arbeiten fallen. Parallel dazu laufen die Rückbauarbeiten sowie der Innenausbau, bevor 2018 die Wiedereröffnung des neuen Luxushotels geplant ist.

Oberbürgermeisterin Margret Mergen freute sich, dass mit der Baugenehmigung jetzt auch der Start der umfangreichen Arbeiten anlaufen: „Der Europäische Hof hat nicht nur eine lange, 175-jährige Tradition, es ist auch ein für unsere Kongresse und Gäste ein sehr wichtiges und gerne genutztes Hotel in zentraler und doch ruhiger Lage.“

„Der Bauantrag war sehr komplex und umfassend“, erklärt Werner Hirth, Erster Bürgermeister und Baudezernent der Stadt. „Das Architekturbüro Kruse Architekten rund um Peter W. Kruse, hat uns jedoch in der Bearbeitung stets gut und professionell unterstützt. Auch die Zusammenarbeit mit dem Gestaltungsbeirat unserer Stadt war beispielhaft und hat die städtebauliche und architektonische Qualität des Projektes maßgeblich gefördert.“

Der Bauherr hat ein Investitionsbudget von rund 57 Millionen Euro veranschlagt. „Die Finanzierung unserer Investitionssumme steht und ist über Banken abgesichert. Mit der heutigen Baugenehmigung liegen wir fast in unserem Zeitplan. Unser Ziel wird es sein, die DNA und den Stil des Hauses zu bewahren, die denkmalgeschützte Bausubstanz zu schützen und sie stilvoll freizustellen. Mit unseren Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen wollen wir das Fundament für ein Luxushotel schaffen, bei dem Tradition und Moderne im ausgewogenen Verhältnis stehen“, erläutert Buchli nochmals sein Baukonzept.

Luxushotel mit Flair, traditionellem Ambiente und zeitgemäßem Design
Der geplante Umbau konzentriert sich auf drei wesentliche Abschnitte. So wird zunächst der komplette Luisenflügel (Hotelrückseite in der Luisenstraße) bis auf die Grundmauern abgerissen. Angepasst an den Stil der Vorderfront des Hauses entsteht dann eine dreistöckige Passage mit Zimmern in den Obergeschossen sowie Geschäfts- und Ladenflächen im Erdgeschoss.

Der heutige noch für PKWs zugängliche Innenhof wird zum großflächigen220 Quadratmeter großen verglasten Rezeptionsbereich mit einer attraktiven Lobby umgebaut, die Sicht auf die freigelegten historischen Innenfassaden bietet. Auch die Zufahrt zum Hotel wird neu konzipiert: Die Durchfahrt zur Lobby ist künftig nicht mehr möglich, sondern soll ausschließlich über die Inselstraße erfolgen. Historische Einzelbaukörper, wie etwa die Teile der Hotel-Villa, werden freigestellt.

„Der Komfort der Gäste und ein damit verbundener hoher Qualitätsanspruch stehen im Mittelpunkt unseres Konzeptes für die Inneneinrichtung“ ergänzt Buchli. „Unser Hotelkonzept richtet sich an das gehobene, anspruchsvolle internationale Klientel, dem wir in Baden-Baden ein Luxushotel mit Flair, traditionellem Ambiente und zeitgemäßem Design bieten möchten.“

Den Hotelgast erwarten ab 2018 aktuell 120 Zimmer und Suiten, alle in einer Größe zwischen 21 und 35 qm (Zimmer) bzw. 40 bis 150 qm (Suiten), eine Restaurantfläche mit rund 270 qm sowie ein Barbereich von etwa 90 qm. Das Spa-Konzept wird sich an internationalen Standards orientieren und in etwa eine Fläche von 700 qm umfassen. Die geplanten Tagungskapazitäten bieten Räumlichkeiten für maximal 120 Personen.

Quelle: Pressestelle Baden-Baden

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