Steinbacher Hexenprotokolle - Dagmar Rumpf und Willi Daferner präsentieren nach drei Jahren Recherche dunkles Kapitel des Reblandortes

Von 1628 bis 1630 wurden in Steinbach zweiunddreissig Hexenprozesse geführt, die mit der Vollstreckung des Todesurteils endeten. Die Baden-Badener Stadtarchivarin Dagmar Rumpf und der Steinbacher Willi Daferner haben gemeinsam in drei Jahren Freizeit die alten Gerichtsprotokolle ausgewertet und ins heutige Deutsch übersetzt. Am vergangenen Wochenende wurden die "Hexenprotokolle" im vollbesetzten Heimatmuseum in Steinbach vorgestellt.

Der Historische Verein Yburg Steinbach hat eine Sammlung von Aufzeichnungen aus den Jahren 1628 bis 1630 als Buch herausgebracht. Darin die Protokolle von 32 vollstreckten Hexenprozessen. Stadtarchivarin Dagmar Rumpf und der Steinbacher Willi Daferner haben für Übersetzung und Interpretation der Hexenprotokolle ihre Freizeit investiert. Am Wochenende wurde das Werk im Heimatmuseum vorgestellt. Die erste Auflage der Steinbacher Hexenprotokolle war innerhalb kürzester Zeit vergriffen.

Über drei Jahre wurden auf der Suche nach Antworten die handschriftlichen Protokolle studiert und mühsam ins heutige Deutsch übersetzt. Das Heimatmuseum war bei der Buchvorstellung der Hexenprotokolle voll besetzt. Der Vereinsvorstand und Ortsvorsteher von Steinbach zeigte sich glücklich, dass dieses Thema auch noch nach vierhundert Jahren die Menschen bewegt.

Die Hexenprotokolle gibt es in jeder Filiale der Volksbank sowie im Buchhandel zu kaufen, die begleitende Ausstellung bleibt noch bis Mitte Mai 2012 im Steinbacher Heimatmuseum zu sehen.

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