72-Stunden-Aktion in Baden-Baden erfolgreich abgeschlossen - Kindergarten St. Felix in Balg und Haus Eulenspiegel in der Weststadt renoviert und erweitert

Gemeinsam anpacken, Verantwortung übernehmen und ein Projekt innerhalb von drei Tagen verbindlich von der Planung, über Finanzierung bis hin zur Fertigstellung durchziehen. Das ist die 72-Stunden-Aktion der Deutschen Katholischen Jugend. Zeit war von Donnerstag um 17 Uhr bis Sonntag um 17 Uhr. Wir treffen eine Baden-Badener Gruppe, die den Kindergarten St. Felix im Ortsteil Balg auf Vordermann gebracht haben.

Die Gruppen bekommen ihre Projektaufgabe erst mit Beginn der 72-Stunden Aktion mitgeteilt. Hier beim Balger Kindergarten waren Heizkörper zu streichen, Verkleidungen mussten gebaut werden, eine kleine Rückzugsecke für die Kleinsten mit Sternenhimmel ist entstanden. Im Hof wurde die Mülltonnenverkleidung komplett erneuert ausserdem haben die Jugendlichen am Zaun für grüne Akzente gesorgt.

Oberbürgermeister Gerstner hat persönlich 500 Euro gespendet, tausend Euro kamen von der Baden-Badener Redel-Stiftung, Material und hilfreiche Tipps gab es von Coenen Heizung und Elektro sowie von der Schreinerei Dietrich. So konnten die Kinder erleben, wie Zusammenhalt in der Gesellschaft funktionieren kann. Das Hoftor musste neu gestrichen werden, genauso wie der große Gemeinschafts- und Turnraum im Keller, hier wurden ausserdem noch hellere Lampen angebracht. Julia und Annika haben für die Kindergartenkinder einen neuen Spiegel gestaltet und in der passenden Höhe aufgehängt.

Wir schauen kurz zur neuen Krippe beim Kinderhaus Eulenspiegel in der Weststadt. Auch hier konnte mithilfe von Spendern bereits am Donnerstag Abend ein kleiner Bagger das Gelände neu modellieren. Kies Peter hat 23 Tonnen Sand gestiftet, der Baumarkt Wertheimer lieferte die Baustoffe für die neue Spielhütte. Hier hatten sich die Mitglieder der Kolpingjugend aus Sandweier und Baden-Oos als "Saboos" zusammen getan. - Wieder zurück in Balg. Die Gruppe "Chaos Ökumenicus" beim Kindergarten St. Felix geht neue Wege. Kinder von der evangelischen Paulusgemeinde und der kathlischen Gemeinde St. Bernhard bestreiten die 72-Stunden-Aktion in diesem Jahr erstmal und erfolgreich im Gedanken der Okumene.

Natürlich ist der barmherzige Jesus das Vorbild für die 72-Stunden-Aktion: Menschen zu helfen, die Hilfe benötigen. Noch viel bedeutender für die Kinder mag aber die Erfahrung sein, mit gemeinsam erarbeitetem Know-How, Kreativität und Spaß der allgemeinen Resignation auch in Zeiten der wachsenden Individualisierung Gesellschaft, also ein Wir-Gefühl zu gestalten.

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