Baustellen kosten Baden-Baden im Jahr 2013 rund 17 Millionen Euro

Sommerferienzeit, das heißt auch in Baden-Baden Baustellenzeit. Fünf Großbaustellen sind im Moment in Betrieb. Angefangen beim Pavillion der Vereine bei der Realschule, hier entsteht die neue Mensa für dann insgesamt vier Schulen. Im Gymnasium Hohenbaden wird die ehemalige Turnhalle in ein modernes Selbstlernzentrum umgebaut. Im Gewerbegebiet Oos-West entstehen auf der größten aller Baustellen bis Ende 2014 die drei neuen Baden-Badener Bauhöfe. In Sandweier wird die Decke der Rheintalhalle saniert. Am deutlichsten spürbar für Autofahrer ist Baustelle in der Fürstenbergallee, seit einer Woche ist die B 500 hier wegen der Verlegung von Flüsterasphalt für den Stadtauswärtverkehr komplett gesperrt.

Im neuen Industriegebiet Oos-West baut die stadteigene GSE noch bis Ende 2014 alle drei kommunalen Bauhöfe an einem Ort. Die Baukosten belaufen sich hier in zwei Jahren auf elf Millionen Euro. Im ehemaligen Pavillion der Vereine bei der Realschule in der Stefanienstraße wird auf 140 Quadratmetern eine Mensa gebaut. Schüler aus vier innerstädtischen Schulen können hier zu Mittag essen. Die Planer waren in diesem Jahr unter Zeitdruck, da die Mittel im Haushalt erst im Februar festgesetzt worden waren.

Zwischen Ebertplatz und Gutenbergstraße wird aktuell sogenannter Flüsterasphalt aufgebracht. Stadtauswärts sind die zwei Fahrspuren dazu seit einer Woche komplett gesperrt. Ab Montag soll der Verkehr wieder rollen, dann allerdings wird auf der entgegengesetzten Straße eine Fahrspur wegen der Sanierung der Abwasserleitung gesperrt. Die städtische Umwelttechnik gibt dazu 20.000 Euro aus.

Im gesamten Stadtgebiet werden darüber hinaus Gaslaternen wie auch herkömmliche Lampen auf stromsparende LED-Technik umgerustet. Mit bis zu 97% Energieeinsparumg stimmt die Ökobilanz. Bislang wurden 220 Laternen umgerüstet. Dank der Investition von 2,5 Millionen Euro sollen in den nächsten drei Monaten schon 400 Laternen denkmalgerecht mit Hightec-LEDs die Straßen erleuchten.

In der Rheintalhalle in Sandweier nimmt die Stadt 160.000 Euro in die Hand und saniert die Decke, die Mehrzweckhalle wird damit abgedichtet und erhält ein helleres Gesicht. Dahingegen wird die kleine Sporthalle im Gymnasium Hohenbaden komplett umgebaut. Hier entsteht auf 190 Quadratmetern dank vieler Computerarbeitsplätze und einer Bibliothek ein neues sogenanntes Selbstlernzentrum.

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