Großbrand in Gaggenau Bad Rotenfels - Familie konnte rechtzeitig gerettet werden

Großbrand von Samstag auf Sonntag in Bad Rotenfels. Rund 80.000 Euro Sachschaden. Feuerwehr war in der Lage Schlimmeres zu verhindern und rettete ein benachbartes Wohnhaus. Eine fünfköpfige Familie konnte sich rechtzeitig retten.

Kurz vor Mitternacht wurden die Feuerwehrabteilungen Gaggenau und Bad Rotenfels zu einem Brand in einer Imbissbude alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte Minuten später in der Franz-Grötz-Strasse im Gaggenauer Stadtteil Bad Rotenfels eintrafen stand der Imbiss in Vollbrand. Schon von weitem auf der Anfahrt war eine große Rauchsäule über dem Industriegebiet sichtbar.

Die primäre Aufgabe der Einsatzmannschaft der Feuerwehr war es, das angrenzende Wohnhaus schadlos zu halten. In diesem befanden sich drei Kinder und deren Eltern. Diese konnten rechtzeitig das Haus verlassen und sich in Sicherheit bringen. Der Feuerwehr gelang es durch das schnelle und umsichtige Eingreifen das Wohnhaus von größeren Schäden zu bewahren. Der Imbiss konnte nicht mehr gerettet werden. Mit insgesamt sechs Trupps unter Atemschutz konnte der Vollbrand des Gebäudes relativ schnell unter Kontrolle gebracht werden. Eine starke Rauchentwicklung, sowie eine mächtige Hitzeentwicklung machten es den eingesetzten Kräften nicht einfach.

Zum Glück wehte der Wind nicht Richtung Wohnhaus. Durch die sofort eingeleitete Riegelstellung zwischen den beiden Gebäuden gab es am Wohnhaus keine größeren Schäden. Fenster, Rolladen, ein Schopf und weitere Bauteile sind jedoch durch die enorme Hitzestrahlung beschädigt worden. Ebenso wie drei Pkw’s, welche in unmittelbarer Nähe geparkt waren.

Das Gelände einer benachbarten Industriefirma konnte ebenfalls schadlos gehalten werden. Dort brannte bereist Rasen und Hecken. Umfassende Löschmaßnahmen zeigten schnelle Erfolge, so dass der Brand auf das Imbissgebäude gehalten wurde.

Vor Ort waren auch die Polizei, welche die Brandursachenermittlung aufgenommen haben, das DRK mit zwei Rettungswagen, einem Notarzt und der DRK-Ortsverein Gaggenau. Die Feuerwehr war mit 10 Fahrzeugen und über 50 Angehörige im Einsatz. Mitarbeiter der Stadtwerke Gaggenau stellten die Gasversorgung und den Strom für das betroffene Gebäude ab. Der Sachschaden wurde noch in der Nacht auf ca. 80.000 Euro geschätzt. Die Einsatzleitung oblag dem stellvertretenden Feuerwehrkommandanten Wolfgang Becker. Die Adolf-Dambach-Straße und die Franz-Grötz-Straße waren für den Zeitraum des Brandes gesperrt. Kurz vor 2:00 Uhr wurde die Feuerwehrabteilung Gaggenau ausgelöst und die Abteilung Bad Rotenfels übernahm eine Brandwache bis am Sonntagmorgen gegen 10:00 Uhr, wobei immer wieder Glutnester abzulöschen waren.

Quelle: Michael Bracht, Feuerwehr Gaggenau

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