Schulterschluss für die Wirtschaftsregion Mittelbaden

Das Bild zeigt Landrat Jürgen Bäuerle und Oberbürgermeister Wolfgang Gerstner mit Vertretern der bislang in der Interessengemeinschaft mitwirkenden Kommunen, Firmen und Banken.

Quelle: Landratsamt Rastatt, Ellen Grünvogel

Alle Städte und Gemeinden des Landkreises Rastatt und des Stadtkreises Baden-Baden sowie bislang 16 Firmen und Banken wollen ihre Kräfte bündeln, um die Wirtschaftsregion Mittelbaden zu stärken und weiterzuentwickeln. Bei der Gründungsversammlung der Interessensgemeinschaft „Wirtschaftsregion Mittelbaden“, die dieser Tage im Landratsamt Rastatt stattfand, betonte Landrat Jürgen Bäuerle, dass die Gemeinschaft anstrebe, die mittelbadische Region innerhalb der TechnologieRegion Karlsruhe stärker zu positionieren und mit gemeinsamer Wirtschaftsförderung Flagge für die Region zu zeigen. Er verwies auf die Vorzüge Mittelbadens, das eine erstklassige Beschäftigungssituation vorweisen könne, 25 Prozent zur Wirtschaftskraft der IHK Karlsruhe beitrage und eine Steigerung der Industrieumsätze in den letzten zehn Jahren um fast 50 Prozent verbuche. Diese Wirtschaftsstärke gelte es zu erhalten und weiter zu steigern.

Die in der Interessensgemeinschaft mitwirkenden Kommunen, Firmen und Banken seien bereit, sich für die Sicherung des Wohlstands in der Region zu engagieren. Auch der Baden-Badener Oberbürgermeister Wolfgang Gerstner ist zuversichtlich, dass die Region gemeinsam stärker ist und mehr erreichen kann. Erfolgreiche Beispiele seien das Klinikum Mittelbaden, die Energieagentur oder die Zusammenarbeit bei der Ansiedlung von Mömax. Mit ihrer Unterschrift unter eine gemeinsame Erklärung legten die 41 Mitglieder die Ziele der Interessensgemeinschaft fest. Neben der Stärkung des Wirtschaftsraums Mittelbaden soll auch die regionale Identität gefördert werden. Abgestimmte Projekte sollen regionale Infrastrukturmaßnahmen unterstützen, es soll Ansprechpartner bei Existenzgründungen und der Akquise von Fördermitteln geben und das Marketing soll ebenso verbessert werden wie die Zusammenarbeit mit Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen. Bei einer Auftaktveranstaltung am 1. Oktober in Baden-Baden sollen erste Projekte vorgestellt werden.

Quelle: Landratsamt Rastatt, Ellen Grünvogel

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