Antrittsbesuch von Regierungspräsidentin Nicolette Kressl in Rastatt: Austausch zu Hochwasser, Verkehr und Lärmschutz

Ihren Antrittsbesuch führte die neue Regierungspräsidentin Nicolette Kressl in das Historische Rathaus der Großen Kreisstadt Rastatt, wo sie von Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch und Bürgermeister Wolfgang Hartweg begrüßt wurde. Bürgermeister Arne Pfirrmann weilt derzeit noch im Urlaub.

OB Hans Jürgen Pütsch, Regierungspräsidentin Nicolette Kressl und Bürgermeister Wolfgang Hartweg.

Quelle: Pressestelle Rastatt, Bettina Baumann

Zahlreiche Themen wurden bei dem Besuch angesprochen, allen voran die Frage des Hochwasserschutzes, hatte die neue Regierungspräsidentin doch als eine der ersten Amtshandlungen den Spatenstich zum Hochwasser- und Ökologieprojekt in Rastatt Anfang Juni mit Minister Untersteller begleitet. Bürgermeister Hartweg sprach sich erneut für eine Informationsveranstaltung in Rastatt aus. Dabei sollen Vertreter des Ministeriums und des Regierungspräsidiums über die Realisierung eines technischen Hochwasserschutzes direkt in den Riedgemeinden informieren. Als besonders problematisch bewertet Bürgermeister Hartweg die Situation in Plittersdorf, wo beim sog. Damm 23 zwischen Schützenhaus und ehemaligem Kieswerk eine Fehlhöhe von nahezu 30 Zentimeter besteht, die dringend beseitigt werden müsse.

Der Ausbau des A 5-Anschlusses Rastatt-Nord zu einem Vollkleeblatt war ebenfalls Thema des Gesprächs. Die Verkehrsuntersuchung des RP war bei der Stadt Kuppenheim und der Gemeinde Muggensturm kritisiert worden. OB Hans Jürgen Pütsch sprach sich ausdrücklich für eine Querspange zwischen der K 3716 und der L 67 aus. Die Querspange war bekanntlich auch Teil des Rastatter Vorschlags. Auch sei eine funktionierende, planfreie Anbindung der K 3716 in die B 462 wichtig für Rastatt. Der Anschluss diene einer guten Anbindung der Rastatter Gewerbegebiete/Sondergebiete Lochfeld und Rotacker. Nördliche Teile dieser Gebiete liegen auf Gemarkung Muggensturm. OB Pütsch betonte, dass die Anliegen der Nachbarkommunen – der Stadt Kuppenheim und der Gemeinde Muggensturm – den Interessen der Stadt Rastatt nicht entgegen stehen. Sie würden im Gegenteil die verkehrliche Situation auch für Rastatt und deren Stadtteile Rauental und Niederbühl verbessern.

Um verkehrliche Fragen ging es auch bei der Querspange im Süden der Kernstadt als Verbindung von B 3 neu und B 36. Diese Straße sei aus Rastatter Sicht weiterhin dringend erforderlich. Wie der OB ausführte, reißen die Klagen der Anwohner der Badener Straße über die dortige Lärmbelastung insbesondere durch den LKW-Verkehr nicht ab und seien nachvollziehbar. Zumindest sollten seitens des RP Planungen für einen umfangreichen Lärmschutz zugesagt werden. Regierungspräsidentin Kressl konnte mitteilen, dass eine neue schalltechnische Untersuchung beauftragt wurde, mit deren Ergebnis man bis zu Beginn des nächsten Jahres rechne. Angestrebt seien dann die Ausführung aktiver Lärmschutzmaßnahmen bzw. alternativ die Bezuschussung passiver Maßnahmen. Der zeitliche Ablauf hierfür lasse sich allerdings noch nicht konkretisieren.

Abschließend drückte OB Pütsch seine Hoffnung aus, bei der neuen Regierungspräsidentin Unterstützung für eine gemeinsame regionale Lösung in Sachen Ikea zu finden.

Quelle: Pressestelle Rastatt, Bettina Baumann

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