Weißstorchprojekt der Umweltstiftung in Iffezheim fortgesetzt

Die Kindergartenkinder beobachten „ihre“ Störche durch ein Fernrohr.

Quelle: Umweltstiftung Rastatt

Seit einigen Jahren brüten wieder Storchenpaare in der Verwaltungsgemeinschaft Rastatt. Die Störche werden von den Bewohnern der Ortschaften gerne bei ihrem Brutgeschäft beobachtet. Auch die Kinder sind begeistert von „ihren“ Störchen und beobachten die Jungtiere bei ihren ersten Flugversuchen. Als Sympathieträger und Glücksbringer eignet sich der Weißstorch wie kaum eine andere Tierart zur Vermittlung von Naturverständnis und Verantwortungsbewusstsein gegenüber der in unserer Nähe lebenden Tierwelt.

Aus diesem Grund startete im Jahr 2010 mit finanzieller Unterstützung der Umweltstiftung Rastatt das Projekt „Naturkunde für Kinder – der Weißstorch“, zunächst mit Vorschulkindern der Kindertagesstätte Ottersdorf, anschließend im Jahr 2012 mit zwei zweiten Klassen der Grundschule Plittersdorf und einer Gruppe von Vorschulkindern des Kindergartens St. Michael in Rastatt-Plittersdorf. In diesem Jahr findet das Projekt in der Gemeinde Iffezheim statt und zwar für Kinder der Kindergärten St. Martin, St. Christophorus und für Kinder des Schulkindergartens für Sprachbehinderte. Die ersten Aktionen fanden bereits am Montag, 3. Juni 2013, mit Kindern des Kindergartens St. Christophorus und am Dienstag, 4. Juni 2013, mit Kindern des Schulkindergartens statt. Am Mittwoch, 12. Juni 2013, sind dann Kinder des Kindergartens St. Martin an der Reihe.

In einem kindgerechten Vortrag mit zahlreichen Bildern brachte Diplom-Biologe Martin Klatt im Auftrag der Umweltstiftung den Vorschulkindern das Leben der Störche näher. Nach der Theorie folgte die Praxis: Ausgerüstet mit einem Fernrohr trafen die Kinder die langjährigen Storchenbetreuer Gerhard Jung und Johannes Godbarsen von der Initiativgruppe Naturschutz Iffezheim.

Vom Beobachtungsplatz nahe der Rennbahn schauten sich die Kinder das Storchennest auf dem Schlauchturm der Feuerwehr an. Zu beobachten waren nur die zwei erwachsenen Störche. Die Kinder berichteten, dass die Altvögel immer wieder Reisigzweige zurecht rückten, das „Kinderzimmer“ aufräumten, wie Martin Klatt erklärte. Gerhard Jung und Johannes Godbarsen beantworteten den Kindern viele Fragen, beispielsweise, warum Störche so große Flügel und ein schwarz-weißes Gefieder haben. Fazit: Es hat allen Spaß gemacht und am Ende wussten die Kinder noch ein bisschen mehr über "ihren" Storch.

Quelle: Pressestelle Rastatt, Katrin Bogner

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