Erste Arbeiten zum Bau des Rastatter Tunnels haben in Ötigheim begonnen: Kosten 13 Millionen Euro, 13 Monate Bauzeit

Die ersten Arbeiten für die Grundwasserwanne Nord des Rastatter Tunnels haben begonnen. In den folgenden 13 Monaten wird östlich von Ötigheim eine rund 700 Meter lange und bis zu 29 Meter breite Baugrube ausgehoben, in der danach die zukünftige Grundwasserwanne Nord entstehen soll. Die Errichtung der Baugrube kostet rund 13 Millionen Euro.

Die von der Bahn beauftragten Unternehmen haben damit begonnen, auf der gesamten Länge von 700 Meter einen rund 6 Meter tiefen Voreinschnitt mit Böschungen herzustellen. Am südlichen Ende wird die Baugrube der Grundwasserwanne eine maximale Aushubtiefe von rund 21 Metern erreichen. Zur Absicherung werden Spundwände aus Stahl seitlich in den Boden gerammt. Da sich die Baustelle in weiten Teilen unterhalb des Grundwasser- spiegels befindet, wird der Aushub der Bodenmassen überwiegend unter Wasser stattfinden. Im Verlauf der Arbeiten werden rund 300.000 Kubikmeter Bodenaushub anfallen und rund 11.400 Quadratmeter Spundwände eingebaut. Der beim Aushub anfallende Oberboden wird größtenteils abgefahren und als Waldboden wiederverwertet. Die übrigen Massen werden mit Lastkraftwagen in die naheliegenden Kieswerke zur Weiterverarbeitung gefahren.

Nach Beendigung der Aushubarbeiten wird über den gesamten Bereich eine Unterwasserbetonsohle eingebaut, um die entstandene Baugrube vollständig abzudichten. Dazu werden rund 13.400 Kubikmeter Unterwasserbeton verarbeitet. Nach Abschluss dieser Baumaßnahme Ende Oktober 2014 kann der eigentliche Bau der Grundwasserwanne Nord Anfang 2015 beginnen.

Grundwasserwanne Nord:
Im Rahmen der Baumaßnahmen zum 4.270 Meter langen Tunnel Rastatt wird im Bereich der nördlichen und südlichen Tunnelportale jeweils eine Grundwasserwanne errichtet. Es handelt sich dabei um einen Stahlbetontrog, der dazu dient, die Bahntrasse vor dem Grundwasser zu schützen. Die Grundwasserwanne am nördlichen Tunnelportal wird östlich von Ötigheim, parallel zur Bundesstraße 36 und unter der Straßenüberführung der Kreisstraße 3717 errichtet.

Quelle: DB, Michael Breßmer

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