Fanfarenzug Gro-Ka-Ge Gaggenau feiert 50. Geburtstag

Der Fanfarenzug Gaggenau e.V. feierte vom 04.Juni bis zum 06. Juni sein 50-jähriges Jubiläum rund um den Marktplatz in Gaggenau. Es waren tolle Festtage bei traumhaftem Wetter! Viele Besucher, befreundete Vereine, Freunde, Gäste und Helfer fanden den Weg zum Fanfarenzug um das Jubiläum gebührend zu feiern.

Peter Meyer ist der 1. Vorsitzende des Fanfarenzugs GroKaGe Gaggenau e.V. Er wünscht sich, dass dieses Fest mithilfe seiner großen Aussenwirkung jungen Menschen Lust macht, als aktives Mitglied im Fanfarenzug mitzumachen. Denn leider habe auch sein Verein, wie viele andere Gruppen auch, mit Nachwuchssorgen zu kämpfen.

Geschichte des Fanfarenzugs GroKaGe Gaggenau
Es war am Fastnachtsamstag des Jahres 1959, an welchem der Gedanke an einen Fanfarenzug geboren wurde. Auf einem Lastwagen anlässlich einer Werbefahrt der Gro-Ka-Ge für den Rosenmontags- und Kindermaskenball. Damals noch mit Spielmannszug: Ein paar Pfeifer und Trommler, die die musikalische Begleitung machten.

Aller Anfang ist schwer. Probelokale waren rar. Die ersten Proben, heute vollkommen undenkbar, waren im Freien, am "Sozeneck", auch unter dem Namen "Holzklingel" bekannt. Dort wurden die ersten Töne in die Gegend geblasen. Später dann, zum Winter hin, konnte man dann die Proben in der heutigen Hans-Thoma-Schule abhalten. Ja, und dort wurde dann eifrig geprobt, bis es Ernst wurde.

In der Fremdensitzung 1960 schmetterten die Fanfaren die ersten Töne unter Begleitung der Landsknechttrommeln in den Saal. Die Begeisterung war groß, man hatte es geschafft! Bis zur Einkleidung verging noch einige Zeit. Präsident Wilhelm Ball leistete Vorarbeit mit kräftiger Unterstützung der Stadt Gaggenau.

Damals konnte auch das neue Heim im ehemaligen Eisenwerk bezogen werden. Mit Jürgen Oesterle als musikalischer Leiter und Günter Staiger als Zugführer begannen 1966 die Proben. Erneuter Wechsel 1970. Musikalischer Leiter wurde Gerhard Abele und Gerd Grösser wurde Zugführer. Erster großer internationaler Auftritt war 1973 beim Blumencorso in Nizza.

1974 übernahm Florian Schnaible die musikalische Leitung, die er bis 1993 inne hatte, und Bertold Fortenbacher wurde 1975 Zugführer. Um das musi-kalische Repertoir zu vergrößern, stieg man in die-ser Zeit von Naturfanfaren auf Ventilinstrumente um. Mit Beginn der Stadtkernsanierung musste man sich nach einem neuen Proberaum umsehen. Dieser wurde bald in der Sporthalle gefunden. In mühevoller Kleinarbeit wurde dieser Raum zu seiner heutige schmucken Form ausgebaut und hergerichtet.

Inzwischen wurden mehrere Auslandsauftritte absolviert, so in Vichy, Nantes, Soucheaux und Straßburg, sowie in unserer Partnerstadt Annemasse, ohne die vielen Auftritte im mittel- und nordbadischen Raum sowie der Pfalz.

Von 1985 bis 1987 war Bruno Vogel Zugführer, ehe er erneut von Bertold Fortenbacher abgelöst wurde. Zwischenzeitlich hat der Fanfarenzug eine sehr positive Entwicklung genommen. 1992 wurde Andreas Haas Zugführer und kurz darauf auch musikalischer Leiter. Diese Aufgabe hatte er bis 2001 inne. 1996 bis 1999 war Michael Vogt Zugführer. Seither leitet Peter Meyer als Vorsitzender die Geschicke des Fanfarenzugs. Die musikalische Verantwortung trägt seit 2001 Hans-Jörg Kist.

2002 wurde der Fanfarenzug als Verein eingetragen. Im Jubiläumsjahr 2005 verfügte der Fanfarenzug der Gro-Ka-Ge Gaggenau über ca. 60 aktive sowie 50 passive Mitglieder. Text: Fanfarenzug GroKaGe Gaggenau. Zum Jubiläumsfest des 50-jährigen Jubiläum rund um das Gaggenauer Rathaus, kamen zahlreiche befreundete Verein und Gäste in die Murgtalmetropole.

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