Caritas Baden-Baden bittet zu Tisch für den guten Zweck: Tafeln für die Tafel

Open-Air-Aktion nach 2007 zum 2. Mal zu Gunsten des Tafelladens in Lichtental

Tafeln für die Tafel, das ist eine Baden-Badener Idee, dreizehn Gastronomen haben am vergangenen Wochenende fünfzehnhundert Mahlzeiten gespendet. Mitten in den Kolonnaden vor dem Kurhaus wurde eine fast hundert Meter lange Tischreihe aufgebaut, alle Beteiligten leisten Arbeit ohne Bezahlung für die gute Sache.

Unterstützt wurde die Tafel 2010 von Getränkehändlern, Gärtnern und einer Großwäscherei. Zehn Euro pro Person waren zu entrichten, bei 1.500 Mahlzeiten und ohne Abzug von Kosten sollte für den Tafelladen in Lichtental eine anständige Summe erzielt werden.

Vor drei Jahren hatten die vier Damen-Service-Clubs in Baden-Baden, welche sich zu dieser Zeit unter dem Dach "InKiSoZo" zusammen geschlossen hatten die Idee, den neu zu eröffnenden Tafelladen der Caritas in Lichtental mit einer Anschubspende zu unterstützen. "Tafeln für die Tafel" in der Lichtentaler Allee war derart erfolgreich, dass eine Wiederholung Pflicht war. "Wir haben dafür gekämpft und unsere Idee nicht aus den Augen verloren!" weiß Michaela Ehinger, die mit vielen anderen freiwilligen Helfern diese Aktion erst möglich gemacht hat.

Tafeln für die Tafel
Wie beim ersten Tafeln für die Tafel, das 2007 die Damen-Service-Clubs in der Lichtentaler Allee durchgeführt haben, werden Mittagessen verkauft, die man in der malerischen Atmosphäre der Kurhaus-Kolonnaden an einer fast 100 Meter langen Tafel zu sich nehmen kann. Der gesamte Erlös geht zugunsten der Baden-Badener Tafel.

Dreizehn Hotel- und Gastronomiebetriebe spenden etwa 1.500 Portionen: vom Rindfleischcurry mit Aprikosen über die Reispfanne mit Sommergemüse bis hin zum Fischragout ist für jeden etwas dabei. Ob Getränke, musikalische Umrahmung oder technische Ausstattung und nicht zuletzt die Vorbereitung und vielen Handgriffe, die zu tun sind: die Veranstaltung findet mit großartiger Unterstützung durch Spender, Sponsoren und zahllose ehrenamtliche Helfer statt.

Jede Portion inklusive einem Getränk wird für 10 Euro verkauft, die direkt der Baden-Badener Tafel zufließen. Die Einrichtung bietet seit 2008 bedürftigen Mitbürgern vergünstigt Lebensmittel an. Ermöglicht wird die Arbeit der Baden-Badener Tafel vor allem durch 15 Betriebe, die regelmäßig Ware spenden und über 90 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Der laufenden Kosten und zusätzliche Anschaffungen wie zum Beispiel Tiefkühltruhen, werden durch die Einnahmen nicht gedeckt, sodass der Tafelladen auf Spenden angewiesen ist.

Mit dem Tafeln für die Tafel soll aber nicht nur Geld gesammelt werden, sondern auch auf die prekäre Situation vieler Menschen in unserer Stadt hingewiesen werden, die die Tafel und weitere Angebote der Caritas nutzen, sie soll das Angebot der Tafel bekannter machen und nicht zuletzt ein Ort der Begegnung und der Kommunikation im Spannungsfeld eines ernsthaften Themas und einer angenehmen Atmosphäre sein für alle, die Zeit und Lust haben. Quelle: u.a. Erzbistum Freiburg.

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