Regen bringt wenige Besucher zum Patroziniumsfest mit Leonhardusritt in Lauf

Mehr Teilnehmer als Zuschauer beim Pferdeumzug

Das Patroziniumsfest in Lauf zu Ehren des Dorfheiligen Sankt Leonhard war in der Vergangenheit ein Besuchermagnet, jedoch nicht bei diesem Wetter. Regen sorgte dafür, dass nur wenige Besucher den Pferdeumzug durch den Laufer Ortskern verfolgen wollten und so war es den Ehrengästen auch nicht ganz unrecht, noch ein bisschen länger drinnen auszuharren. Ganz ungewohnt im Mittelpunkt stand in diesem Jahr eine Lauferin, die erst im Juli für ihre ehrenamtliche Arbeit für die Kirchengemeinde mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden war.

Seit 1648 ist der Name St. Leonhard mit der Gemeinde Lauf verbunden. Damals wurde die erste Dorfkirche in Lauf dem heiligen Leonhard geweiht. Der Abt Leonhard von Noblac wurde als großer Wohltäter und Helfer in Nöten und als Schutzpatron der Pferde und des Viehs verehrt.

Die Pferdesegnung und der Leonhardusritt im November sollen an Leonhard von Noblac erinnern und daran, dass die ganze Schöpfung dem Menschen zum Schutz anvertraut ist. Viele Pferdebesitzer, Reitvereine und Pferdefreunde aus dem gesamten mittelbadischen Raum werden alljährlich erwartet. Der Festtag beginnt mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Leonhard. Im Anschluss daran findet vor der Kirche ein Platzkonzert der Laufbachmusikanten statt.

Am Mittag werden die Ehrengäste (aus Politik und Fernsehen) zum Empfang erwartet, um danach in den Ehrenkutschen Platz zu nehmen. Wenn sich der Leonhardusritt in Bewegung setzt, säumen Zuschauer den Straßenrand, um die Pferdeprozession mitzuerleben. Den Abschluss bildet die Pferdesegnung vor dem Rathaus. Das ‚Laufer Feschd’ ist ein Höhepunkt im Jahresablauf.
Die Gastronomie empfiehlt zum Patrozinium aus Küche und Keller das Beste. Quelle: u.a. www.lauf-schwarzwald.de

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