Öko-Strom Tankstellen: Rastatt rüstet sich für E-Autos

Die Star-Energiewerke haben heute in Rastatt den neuen Elektro-Smart vorgestellt sowie eine der modernsten Stromtankstellen. Beide sind wesentliche Bausteine für eine nachhaltig sichere Stromversorgung durch immer mehr Ökostrom. Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch, Olaf Kaspryk, Geschäftsführer der Star-Energiewerke, und Alexandra-Gwyn Paetz vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) informierten die Presse, wie die Stromversorgung insbesondere die Elektromobilität der Zukunft aussehen kann:

Sie braucht intelligente Stromnetze und Zähler sowie flexible Abnehmer und Speicher, um das schwankende Angebot der Natur - ob Sonne, Wind oder Wasserkraft - sinnvoll nutzen zu können. Elektrofahrzeuge dienen als Puffer: Sie werden dann aufgeladen, wenn Sonne oder Wind mehr Strom liefern, als gerade gebraucht wird. Für die kleine Zwischenladung in der Stadt gibt es in Rastatt bald eine Stromtankstelle. Die Star-Energiewerke prüfen derzeit verschiedene Standorte. Oberbürgermeister Hans-Jürgen Pütsch begrüsste diese Zukunftsoffensive sehr. Er zeigte sich vom neuen "smart fortwo electric drive" beeindruckt.

"Ich freue mich sehr, dass wir einen der ersten, im benachbarten Hambach gefertigten E-Smart der zweiten Generation als Premiere heute hier in der Region vorstellen können", sagte Oberbürgermeister Hans Jürgen pütsch. "Dafür danke ich Mercedes-Benz sehr herzlich." Das Auto gehört zu den nnovativsten Elektro-Mobilen unserer Zeit. Es ist mit einer hocheffizienten Lithium-Ionen Batterie ausgestattet, mit der man flott rund 135 Kilometer weit kommt. Erst wenige Exemplare davon sind weltweit unterwegs, um die Alltagstauglichkeit in der Praxis zu erproben. Der Geschäftsführer dankte auch Marc Eislechner, Vertreter der Firma Elektro-Bauelemente Lünen (EBG), für die Präsentation einer hochmodernen Elektrozapfsäule, die sich unter anderem durch komfortable Bedienung und ein einfaches Abrechnungsverfahren auszeichnet. "Wir möchten zeigen, was künftig alles zusammen spielen muss, um die Energiewende zu schaffen: Autobauer, Energieversorger, Informationstechniker, Forschung und Entwicklung müssen Hand in Hand arbeiten und sinnvolle Lösungen schaffen", sagte Olaf Kaspryk.

Die Elektromobilität spielt eine große Rolle für den Ausbau erneuerbarer Energien. Denn die E-Autos können als Energiespeicher fungieren und in Kombination mit intelligenten Stromnetzen und Häusern die Energiezukunft revolutionieren. Alexandra-Gwyn Paetz vom KIT stellt sie sich so vor: "Wenn Herr Maier nach Hause kommt und sein Auto an die Steckdose schließt, kann das Auto in Zeiten mit wenig Verbrauch überschüssigen Strom aufnehmen und speichern." In Zeiten, in denen der Verbrauch höher ist als die Erzeugung, gibt die Batterie die Energie an das Haus ab oder lädt den Fahrzeugakku auf. Voraussetzung dafür sind intelligente Netze und digitale Zähler, die ein Fernsteuern von Geräten ermöglichen.

Elektrofahrzeuge unterstützen Zuwachs an Ökostrom
"Wir werden in die neue Infrastruktur in den kommenden Jahren kräftig investieren müssen, damit ein Ausbau erneuerbarer Energiequellen überhaupt möglich ist", betonte der Geschäftsführer. Nach den Worten von Olaf Kaspryk macht ein Elektroantrieb in Fahrzeugen Sinn, wenn der Strom aus erneuerbaren Energiequellen stammt. Die StarEnergiewerke bauen die regionale Erzeugung von Ökostrom konsequent aus. Sie betreiben zwei eigene Wasserkraftwerke im Stadtgebiet, mehrere Photovoltaik-Anlagen und drei Blockheizkraftwerke. Sie bieten ihren Kunden 100 Prozent regionalen Ökostrom an.

Die Star-Energiewerke versorgen insgesamt 25.000 Kunden zuverlässig und sicher mit Strom, 7.900 mit Gas und zirka 9.000 mit bestem Trinkwasser. Darüber hinaus beliefern sie mit Nahwärme aus Blockheizkraftwerken und einer Geothermieanlage rund 160 Wohnungen sowie drei Gewerbeeinheiten und öffentliche Einrichtungen. Zu diesen zählen das Tulla-Gymnasium, die Gustav-Heinemann-Schule, das neue Landratsamt und die Amalie-Struve-Kinderschule. Über ihr Leitungsnetz sichern die Star-Energiewerke die Energie- und Wasserversorgung der rund 47.000 Bürgerinnen und Bürger Rastatts.

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