Großeinsatz für Feuerwehr Bühl im Hochwasserstollen erfolgreich abgeschlossen

Übung: Bergleute im Hochwassertunnel von Feuer eingeschlossen

Großübung der Freiwilligen Feuerwehr Bühl unter Leitung von Kommandant Günter Dußmann. Als Einsatzszenario wurde folgende Lage angenommen: Ein Fahrzeug brennt im Hochwasserstollen zwischen Rettungscontainer und Tunneleingang, ca. 400 Meter vom Eingang entfernt, und versperrt den Fluchtweg.

Die Arbeiter retten sich in einen Schutzcontainer, wo sich Atemschutzgeräte befinden. Ein Arbeiter hat es nicht in den Container geschafft und ist vermisst. Der Kommandant der Bühler Feuerwehr Günter Dußmann erläutert den Beobachtern immer wieder die einzelnen Vorgänge. Unter den Beobachtern sind der Bauleiter Ulrich Henke von der ArGe Feldhaus und Beton- und Monierbau, der Revierleiter der Bühler Polizei Walter Kautz, sowie Mitarbeiter des Überwachungsbüros „Müller und Hereth“ und dem Sicherheits- und Gesundheitsschutz Dekra Industrial. Auch Vertreter der Stadtverwaltung Bühl verfolgten die Übung.

Unter einem Zelt wurde das Geschehen im Tunnel über eine Webcam und Wärmebildkamera live übertragen. Seit den frühen Morgenstunden haben Torsten Götz, Urs Schneider und Jens Jörger die Fernübertragung vorbereitet und insgesamt rund 500 Meter Kabel verlegt.

Zu Beginn der Übung meldeten die Arbeiter im Tunnel einen Brand im Tunnel. Dieser Notruf läuft beim Bauleiter auf. Dieser verständigt unverzüglich die Leitstelle Mittelbaden. Kurze Zeit später treffen die Einsatzkräfte der Bühler Feuerwehr mit den Abteilung Kernstadt, Altschweier und Eisental an der Einsatzstelle ein.

Das Tunnelfahrzeug wird einsatzklar gemacht. Vier Feuerwehrmänner fahren, ausgerüstet mit Atemschutz, damit bis zur Einsatzstelle im Tunnel. Der vierköpfige Rettungstrupp rüstet sich ebenfalls aus und wartet vor dem Tunnel. Mittlerweile macht der Rauch es fast unmöglich sich im Tunnel orientieren zu können. Die Arbeiter und Feuerwehrleute verschwinden auf dem Webcam-Bildschirm zusehends im Rauch. Nur mit der Wärmebildkamera kann man den Vorgang im Tunnel erahnen.

Dass die Sichtweite innerhalb des Tunnels extrem gering ist, beweisen die Bilder der Wärmebildkamera. Die Kameraden tasten sich an der Tunnelwand entlang, immer im direkten Kontakt mit dem Feuerwehrmann, der die Wärmebildkamera führt. Als das Einsatzziel erreicht war, wurde die Lüftungsanlage des Tunnels wieder eingeschaltet. Als die letzten Rauchschwaden aus Disconebel aus dem Tunnel drangen, tauchte auch das Elektrofahrzeug mit der verletzten Person am Tunnelportal auf. Text: Freiwillige Feuerwehr Bühl

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