100.000 Besucher beim Europäischen Narrentreffen in Bühl

Heimattage Baden-Württemberg mit einem Paukenschlag eröffnet

Das war ein wahrer Bilderbuchstart in die Heimattage Baden-Württemberg. Gemeinsam mit dem Ortenauer Narrenbund hatte die Stadt Bühl ein Wochenende der besonderen Art organisiert. An den Anfang eines Jahres mit über 60 Veranstaltungen wurde das fastnachtliche Brauchtum gesetzt. Zwei Tage lang dauerte das europäische Narrentreffen.

Der Höhepunkt war der über dreistündige Umzug durch die neue Bühler Innenstadt. Ein Ereignis bei strahlendem Sonnenschein, welches weit über die Grenzen der Stadt Bühl und des Landkreises hinaus für Aufmerksamkeit sorgte.

Über einhunderttausend Besucher waren am vergangenen Wochenende zu Besuch in Bühl, um die erste der zahlreichen Schwerpunktveranstaltungen der Heimattage Baden-Württemberg mitzuerleben. Als Mitgastgeberin verfolgte die amtierende Zwetschgenkönigin das Treiben von der Ehrentribüne aus. Den nächsten größeren Umzug erlebt Bühl erst wieder im Herbst im Rahmen des Zwetschgenfestes, dazu wird Francesca I. wieder mit mit von der Partie sein. Sie hofft auf ähnlich viele Besucher und ebenso gutes Wetter.

Über neuntausend Hästräger bereiteten den Zuschauern am Straßenrand ein einmaliges Erlebnis. Es brauchte nicht viel Zeit bis der Funke der Begeisterung von den beteiligten Gruppen auf das Publikum übersprang, das bemerkte aus Bürgermeisterbesuch aus Baden-Baden. Werner Hirth freut sich über den Erfolg und richtete Grüße aus an Baden-Badens Nachbarstadt.

Insgesamt waren 93 Gruppen zum Umzug beim europäischen Narrentreffen gekommen. Die Narren der Feurio Vimbi hatten dabei die Kürzeste Anreise. Der Verein ist im Bühler Teilort Vimbuch zu Hause. Wir haben den Vereinspräsidenten Rigo Dürr auf seinem Festwagen getroffen, von dort aus hatte man den besten Blick über die Zuschauer am Straßenrand. Er beschreibt den Umzug mit dem einzelnen Wort "Gigantisch!" und freut sich auf die bevorstehende Faschingszeit jetzt noch mehr.

"Echt Klasse" fanden es auch die begeisterten Zuschauer, denn der Umzug nahm einfach kein Ende. 93 Gruppen und über 9000 Teilnehmer auf der Straße wollten koordiniert sein, da hat die Stadt Bühl mit Vereinen, Polizei und Rettungsdiensten eine logistische Meisterleistung abgeliefert, an deren Vorbereitung über zweihundert Helfer beteiligt waren. Der Stadtchef kann zu Recht stolz sein. OB Hans Striebel: „Wir haben eine unbezahlbare Eigenwerbung betrieben.“ Es sei die beste Idee gewesen, die Pflege des Brauchtums an den Anfang zu stellen. Die Leuchtturmveranstaltung „närrisch“ dauerte von Freitag bis Sonntag.

Die Heimattage haben in Bühl mit einem Paukenschlag begonnen. Die Stadt möchte sich im bevorstehenden Jahr 2011 mit über sechzig Veranstaltungen als Schaufenster Baden-Württembergs präsentieren und ist auch nach Ansicht des Ministerpräsidenten dazu prädestiniert. Mit dem Bühler Heimattage-Motto "Zwischen Zwetschge und Zukukunft" bildet der diesjährige Gastgeber das Markenzeichen des Landes geradezu perfekt ab, sagte Stefan Mappus. Die Verbindung von Tradition und Moderne werde hier in Bühl gelebt und mit dem brauchtümlichen Narrenumzug habe Bühl den richtigen und gelungenen Startpunkt gesetzt.

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