Optiker Fielmann pflanzt 1.700 Stieleichen in Ottersdorf

Sicht- und Lärmschutz für die Anwohner

Die ersten zwei von insgesamt siebzehnhundert kleinen Stieleichen haben gestern Rastatts Oberbürgermeister und der Leiter der Rastatter Optikerfiliale Fielmann in der Nähe von Ottersdorf eingepflanzt. Der neue Wald soll den Bewohnern vor allem als Lärm- und Sichtschutz gegenüber der Mercedes-Benz Werkstraße dienen.

Die Spende des Brillenkonzerns ist keine spontane Idee, vielmehr steckt eine ausgereifte Philosophie dahinter, denn Fielmann pflanzt jedes Jahr einen Baum für jeden seiner Mitarbeiter. Seit Gründung im Jahr 1972 sind bis heute über eine Million neue Bäume in Deutschland gepflanzt worden.

In einer letzten Geländebegehung hatte der Rastatter Gemeinderat festgestellt, dass in dem Gebiet rund um das Mercedes-Benz-Werk bei Ottersdorf lediglich 23% der Fläche von Wald bedeckt sind. Dieser Wert soll jetzt auch im Interesse des Waldnutzens verbessert werden. Einen kleinen Beitrag zu zum Erhalt und zur Nutzung des Waldes leistet jetzt die Firma Fielmann, für den Konzernchef Günther Fielmann ist Naturschutz eine Investition in die Zukunft, das nicht zuletzt weil er einen Bio-Bauernhof betreibt und viele Waldprojekte in Schleswig-Holstein, seiner Heimat, angestoßen hat.

Nachhaltiges Engagement für künftige Generationen
„Noch sind sie klein – aber schon bald und noch in 100 Jahren werden die Menschen einen schönen, gesunden Wald genießen können “, freute sich Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch bei der Übergabe der ersten von 1.700 Stieleichen, die der Optiker Fielmann der Stadt Rastatt für die Gemarkung Ottersdorf gestiftet hat. Gemeinsam mit Jan Pinther, Leiter der Fielmann-Niederlassung Rastatt und unter professioneller Anleitung von Martin Koch, Kundenbereichsleiter Forst bei der Stadt Rastatt, pflanzte der OB eigenhändig die ersten Bäume. Ganz im Sinne des ökologischen Engagements des Firmengründers Günther Fielmann – das Unternehmen pflanzt für jeden Mitarbeiter jedes Jahr einen Baum – sieht auch Jan Pinther die Nachhaltigkeit im Vordergrund: „Naturschutz ist eine Investition in die Zukunft. Wir pflanzen Bäume nicht nur für uns, sondern auch für unsere Kinder, die hoffentlich viel Freude an dem Wald haben werden.“

Die Neuanlage des Waldes auf einer bisher landwirtschaftlich genutzten Fläche dient als Sicht- und Lärmschutz zwischen Ottersdorf und der Werkrandstraße Mercedes Benz. Bereits im Winter 2009 / 2010 wurde hier eine ca. 2 Hektar große Fläche weiter nördlich unter Beisein von OB Pütsch angepflanzt. Die Pflanzung im Frühjahr 2011 ist der letzte Abschnitt und vervollständigt den neuen Wald.

Der ca. 1 Hektar große, neue Mischwald besteht dann aus ca. 2000 Stieleichen, 200 Hainbuchen, 400 Nussbäumen und 200 verschiedenen Sträuchern im Waldrandbereich (Pfaffenhütchen, Liguster, Weißdorn, Hartriegel und Schneeball).

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