DLRG Mittelbaden erhält neues Hochwasserrettungsboot

Land investiert 85.000 Euro in die Sicherheit an Badeseen und den Bevölkerungsschutz

Auf dem Gelände der Seglergemeinschaft Bühl wurde am Montag ein neues Hochwasserrettungsboot an die DLRG Mittelbaden übergeben. Diese sorgt im Landesauftrag für den Rettungsdienst an Gewässern. Wasserrettungen und Katastrophenschutz bei Hochwasser können künftig mit dem neuen Boot unterstützt werden.

Am Kriegersee bei Rhenmünster wurde das zwei mal vier Meter große Boot zum ersten Mal zu Wasser gelassen, bis zu sechs Personen finden darin im Notfall Platz. Für die DLRG Mittelbaden bedeutet diese Anschaffung einen großen Fortschritt und eine Ergänzung zu den Schnellbooten, die vor allem bei Einsätzen auf dem nahe gelegenen Rhein genutzt werden. Das neue Boot werde in flachen Gewässern sowie bei der Menschenrettung in Hochwassersituationen eingesetzt, "dafür ist so ein Gerät ideal" freut sich der DLRG-Vorsitzende für Mittelbaden Alexander Kille.

Übungs- und Rettungseinsätze werden in enger Abstimmung mit der Feuerwehr Rastatt/Bühl und den Rettungsdiensten koordiniert. Nutzer des neuen Bootes wird aber in erster Linie die DLRG Mittelbaden sein. Die Verantwortlichen im Land und bei den Rettungsdiensten hoffen, dass die neue Ausrüstung bei möglichst wenigen Realeinsätzen zum Einsatz kommen muss. Ein Mehr an Motivation für die freiwilligen Helfer bei der DLRG bedeutet die Anschaffung auf jeden Fall.

Ausbildung der Rettungskräfte auf moderner Ausrüstung zahlt sich aus und ist auch nötig, so hatten die Wasserretter von der DLRG bereits am Montagabend ihren ersten Einsatz mit dem neuen Hochwasserboot an einem Badesee bei Achern. Baden-Württemberg investiert in die Erhöhung der Gewässersicherheit in Mittelbaden für Hochwasserboot, Auflieger und das neue Mercedes-Zugfahrzeug insgesamt rund 85.000 Euro.

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