Wahl der Sportler des Jahres 2009 in Rastatt

Einmal im Jahr ehrt die Stadt Rastatt sportliche Höchstleistungen ihrer Bürgerinnen und Bürger. Großes Augenmerk wird auf die Nachwuchsförderung gelegt. Höhepunkte sind die Auszeichnungen zum Sportler und zur Sportlerin des Jahres. Nach 2007 wurde Natalie Gayny vom KSV Rastatt für ihren Jiu-Jutsu WM-Titel zum zweiten Mal zur Sportlerin des Jahres in Rastatt gewählt.

Mit dem Titel Sportlerin des Jahres 2009 wurde die Höchstleistung von Natalie Gayny (Jahrgang 1989) vom Jiu-Jutsu Kampfsportverein belohnt, die den 1. Platz der Weltmeisterschaft U21 Jiu-Jutsu errungen hat. Bei der Sportlerehrung 2007 wurde sie als Vize-Weltmeister bereits zur Sportlerin des Jahres gekürt. Diese Leistung konnte sie auch noch mit dem Weltmeistertitel steigern, obwohl sie wegen einer Verletzung im letzten Jahr für längere Zeit pausieren musste.

Zum Sportler des Jahres 2009 wurde Michael Rost (Jahrgang 1983) vom Bogensportclub Rastatt e.V. gewählt. Damit soll sein 5. Platz in der Deutschen Meisterschaft gewürdigt werden.

Zur Mannschaft des Jahres 2009 wurde einstimmig der Badminton Verein Rastatt 1980 e.V. für seinen erfolgreichen 2. Platz in der Baden- Württembergischen Meisterschaft und dem 3. Platz in der Ostdeutschen Meisterschaft der Schüler U15 gewählt.

Für den Ehrenpreis bester Seniorensportler 2009 wurde Josef Geddert (Jahrgang 1970) vom Jiu-Jutsu Kampfsportverein einstimmig gewählt. Mit dem 1. Platz in der Deutschen Meisterschaft – Sambo (Sambo ist eine auf alten slawischen, anderen europäischen und asiatischen Kampfsystemen basierende Version waffenloser Selbstverteidigung) sowie dem 1. Platz bei der Deutschen Meisterschaft – Ju-Jutsu errang er gleich zwei deutsche Meistertitel. Die Wahl fiel auf Geddert, da er sich nach seiner Höchstform in den Jahren 2003 und 2004 (2. Platz Ju-Jutsu-Weltmeisterschaft) wieder an die Spitze gekämpft hat. Er engagiert sich zudem als Trainer ehrenamtlich intensiv für den Nachwuchs, nicht nur in seiner starken Disziplin Jiu-Jutsu, sondern auch in der olympischen Disziplin Judo.

Für den Ehrenpreis beste Seniorensportlerin 2009 wurde Antje Bemman (Jahrgang 1965) vom Bogensportclub Rastatt e.V. nomminiert. Mit dem 1. Platz in der Weltmeisterschaft Feldbogen hat sie ihren Vizeweltmeistertitel aus dem Jahr 2007 nicht nur verteidigt, sondern ihre sportliche Laufbahn gekrönt.

Den Ehrenpreis für die beste Juniorensportlerin 2009 erhält Sylvia Gayny (Jahrgang 1992) vom Jiu-Jitsu Kampfsportverein e.V. aufgrund ihres 3. Platz bei der Weltmeisterschaft U18 Jiu-Jutsu. Sylvia Gayny startete zum letzten Mal im Juniorenbereich und wollte ihren Weltmeistertitel, den sie bereits 2007 errungen hat, verteidigen. Jedoch konnte sie das Finale nicht erreichen. Trotzdem gewann sie noch überragend die Bronze-Medaille. Gayny erhält nun zum 3. Mal in Folge die Ehrung Juniorensportlerin des Jahres. Im weiblichen Juniorenbereich befindet sich im Moment keine andere Rastatter Sportlerin auf dieser Leistungsebene.
Den Ehrenpreis für den besten Juniorensportler 2009 erhält Fabio Fasulo (Jahrgang 1994) vom Jiu-Jutsu Kampfsportverein aufgrund seines sportlichen Erfolgs, dem 7. Platz bei der Weltmeisterschaft und dem 1. Platz bei der Deutsche Meisterschaft Jiu-Jutsu. Die Entscheidung fiel konkurrenzlos auf Fasula, da sich bei ihm ganz deutlich eine kontinuierliche Leistungssteigerung während der letzten vier Jahre zeigte. Mit dem Start bei den Weltmeisterschaften hat er erstmals internationale Klasse bewiesen und mit zwei gewonnenen und zwei verlorenen Kämpfen einen hervorragenden 7. Platz errungen.

Einen Ehrenpreis für besondere Leistungen 2009 erhält Sonja Kinz vom Jiu- Jitsu Kampfsportverein für den 3. Platz World Games (Welt-Spiele der nichtolympischen Sportarten) Jiu-Jutsu. Nach über 12 Jahren Mitgliedschaft in der deutschen Ju-Jutsu Nationalmannschaft beendet damit eine der erfolgreichsten Sportlerinnen Rastatts (6 Mal Deutsche Meisterin, 3 Mal internationale Deutsche Meisterin, Europameisterin 2003, Vizeweltmeisterin 2006 ...) ihre internationale Karriere. Als staatlich geprüfte Trainerin kümmerte sie sich bereits intensiv und mit viel Erfolg um den Vereinsnachwuchs, was die Juniorentitel beweisen. Diese Aufgabe wird sie auch in Zukunft wahrnehmen. Zudem arbeitet sie ehrenamtlich in der Doppelfunktion als eine der drei Antidopingbeauftragten und zuständige Homepagebeauftragte des Deutschen Jiu-Jitsu Verbandes.

Einen Ehrenpreis für besondere Leistungen 2009 erhält Sara Wohlmannstetter-Rosch (Jahrgang 1978) von der Leichtathletikabteilung des Rastatter Turnvereins e.V, da sie als einzige Frau im 6er Starterteam an der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin teilgenommen hat, d. h. die Aufgabe übernahm, den Sportlern das Startsignal zu geben. Die Jury ist der Meinung, dass nicht nur sportliche Leistungen, sondern auch ehrenamtliches Engagement eine besondere Anerkennung wert sind. Das ZDF hat sogar einen Trailer über Sara Wohlmannstetter-Rosch mit dem Titel „Eine unwahrscheinliche Auszeichnung“ gedreht.

Einen Ehrenpreis für besondere Leistungen 2009 erhält außerdem Rainer Wollenschneider (Jahrgang 1948) vom Ruder-Club Rastatt 1889 e.V, um seinen Äquatorpreis des Deutschen Ruderverbands e.V. für 40.077 km Ruderleistung zu würdigen. Diese sportliche Ausdauerleistung wurde bisher in Rastatt noch nicht prämiert. Mit durchschnittlich 1000 km jährlicher Ruderstrecke zeigte Rainer Wollenschneider eine Kontinuität, die für den Breitensport von einem hohen Maß an Ausdauer und Kondition zeugt.
Text: Pressestelle Rastatt

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